The chicks would dig it and we‘d get laid a lot

2017, Video, HD, 16:9, 15:10 min

 

Für die Videoarbeit haben sich die Künstlerinnen in die Rollen einer vier Mann starken Bassisten-Band begeben, die in wechselnder Besetzung die Höhen und Tiefen des künstlerischen und kommerziellen Ruhms erfahren. So spielen die Rückblenden wohl in einer Zeit, in der das noch unbekannte Klischee Rockband noch nicht vollständig besetzt war. In einer dokumentarischen Form wird eine Band, bestehend aus vier E-Bassisten, von ihrer Gründung bis zu ihrer Trennung begleitet. Mit den Aufnahmen wird ein ambivalentes Bild aus Bandklischees der 70er und 80er Jahre gezeichnet, welches auch heute noch die jugendliche Vorstellung des Rock als kreative, unabhängige, radikale und innovative Musikszene bestimmt.

 

Nicola Gördes, Stella Rossie - The chicks would dig it and we‘d get laid a lot

Nicola Gördes, Stella Rossie - The chicks would dig it and we‘d get laid a lot

 

Nicola Gördes, 1987 in Lennestadt geboren, studierte von 2012 bis 2017 an der Kunstakademie Münster, wo sie später auch Meisterschülerin bei Aernout Mik war. Mit dem Reisestipendium RuhrResidence-Go ging sie 2016 nach Washington D.C., um sich vor Ort mit der finalenPhase des US-amerikanischen Wahlkampfs auseinanderzusetzen. Sie lebt und arbeitet in Dortmund, Düsseldorf und Münster.

Stella Rossié, 1989 in Bochum geboren, studierte von 2011 bis 2017 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und an der Goldsmith University of London. Heute lebt und arbeitet sie in Hamburg und Bochum.

Beide Künstlerinnen waren bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen und sind mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet worden.